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Sommer, Sonne, Strand & Tennis

von Antonia Esterle

Mittwoch, 1. April 2015: Hochmotiviert und gewillt, das verregnete Deutschland schnellstmöglich hinter sich zu lassen, traf sich unsere Gruppe, bestehend aus 17 Tennisverrückten und zwei Trainern mitten in der Nacht in Gondelsheim. Da sich zu dieser unchristlichen Stunde niemand selbst hinters Steuer setzen wollte, um die einstündige Fahrt zum Frankfurter Flughafen zu bewältigen, wurden wir und unser Gepäck von einem Shuttleunternehmen in zwei Kleinbussen transportiert.

 

Der Check-in am Flughafen verlief problemlos, dem etwa dreistündigen Flug stand nichts mehr im Weg. In Antalya, das nun für die nächsten 10 Tage unsere neue Heimat sein sollte, begrüßte uns die türkische Sonne, wenn auch noch etwas schüchtern hinter Wolken versteckt.

Unser Hotel ließ keinerlei Wünsche offen. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer, in denen wir jeweils zu zweit oder dritt untergebracht waren. Und kaum drei Stunden später standen wir schon auf den hoteleigenen Hartplätzen, bewaffnet mit Sonnencreme, Schlägern und einer ausreichenden Menge an Wasser, das aufgrund der Temperaturen, die meist mehr als 20 Grad betrugen, dringend vonnöten war.

Die folgenden 10 Tage erwartete uns ein vollgepackter, jedoch gut strukturierter Tagesablauf, der sowohl Anstrengung als auch eine Menge Spaß vorsah.

Morgens, pünktlich um 7.30 Uhr, trafen sich die ersten Frühaufsteher, etwa ein Viertel der gesamten Gruppe, um eine Runde joggen zu gehen – natürlich auf ganz und gar freiwilliger Basis.

Eine Stunde nach dem reichhaltigen Frühstück, meist um 8 Uhr, begannen die ersten beiden Trainingsgruppen mit dem zweistündigen Tennistraining. Wir waren in drei Gruppen aufgeteilt, wobei immer zwei Gruppen parallel bei Cedric und Björn trainierten. Die dritte Gruppe hatte in dieser Zeit frei, wurde selbstverständlich aber nicht davon abgehalten, sich im Fitnessraum oder anderweitig sportlich zu betätigen.

Trainiert wurde stets zwei Stunden am Stück, vormittags und nachmittags. Beim Mittagessen, welches wir entweder draußen, mit freiem mit Blick auf den Strand, oder drinnen einnahmen, war für jeden etwas dabei und wir waren anschließend gestärkt für den Rest des Tages. Auf die nachmittägliche Trainingseinheit folgten 30 bis 60 Minuten Konditionstraining, mit täglich wechselnden Inhalten. Ob Yoga, Intervalltraining, Kraftzirkel oder Sprints am Strand – ins Schwitzen kamen alle dabei.

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